Weiße Gespinste an Sträuchern und Bäumen prägen derzeit vielerorts das Bild in Wandsbeks Grünanlagen und auf Privatgrundstücken. Viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich, ob von den auffälligen Netzen eine Gefahr ausgeht. Das Bezirksamt Wandsbek hat hierzu Ende Mai informiert, dass es sich überwiegend um die Gespinstmotte handelt. Anders als der Eichenprozessionsspinner ist sie für Menschen nicht gesundheitsgefährdend.
Die CDU-Fraktion Wandsbek hat das Thema jedoch nicht bei einer bloßen Kenntnisnahme belassen. CDU-Bezirksabgeordneter Jörg Meyer hat als Mitglied des Ausschusses für Umwelt, Klima und Verbraucherschutz mit einer Kleinen Anfrage (Drucksache 22-3727) aktuelle Informationen zur Entwicklung von Gespinstmotte und Eichenprozessionsspinner im Bezirk eingeholt und damit für mehr Transparenz gesorgt.
Die Antworten des Bezirksamtes zeigen, dass der Befall durch den Eichenprozessionsspinner in den vergangenen Jahren durch gezielte Bekämpfungsmaßnahmen deutlich reduziert werden konnte und inzwischen auf einem vergleichsweise stabilen Niveau liegt. Die CDU hatte sich bereits in der Vergangenheit mit dem Thema befasst und die Entwicklung kritisch begleitet.
Auch zur Gespinstmotte wurden wichtige Erkenntnisse gewonnen. Nach Angaben des Bezirksamtes liegen derzeit keine Hinweise auf eine generelle Zunahme der Befälle vor. Besonders betroffen sind vor allem Traubenkirschen und Pfaffenhütchen. Zudem sieht das Bezirksamt bislang keine Anzeichen dafür, dass die Gespinstmotte zu nennenswerten Vitalitätsverlusten oder zum Absterben von befallenen Gehölzen führt.
Gleichzeitig macht die Anfrage deutlich, dass die Belastungen für den Baumbestand insgesamt zunehmen. Trockenheit, Hitze und andere klimatische Einflüsse setzen Straßen- und Parkbäumen zunehmend zu. Umso wichtiger ist es, die Entwicklung aufmerksam zu beobachten und frühzeitig auf neue Herausforderungen zu reagieren.
Das beigefügte Foto zeigt Jörg Meyer neben einem von der Gespinstmotte befallenen Strauch. Die Aufnahme verdeutlicht, wie stark die Gespinste das Erscheinungsbild von Bäumen und Sträuchern verändern können und warum viele Bürgerinnen und Bürger besorgt nachfragen.
Mit seiner Anfrage hat Jörg Meyer erneut gezeigt, dass die CDU Wandsbek lokale Themen aufgreift, Missverständnisse ausräumt und die Arbeit der Verwaltung kritisch begleitet. So schaffen wir Transparenz und sorgen dafür, dass die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ernst genommen werden.





