Der CDU-Kreisverband Wandsbek trauert um Gerd Hardenberg. Mit großer Bestürzung und tiefem Bedauern haben wir am 21. Januar 2026 vom Tod des langjährigen Journalisten, Verlegers und Herausgebers erfahren. Mit ihm verliert der Bezirk Wandsbek eine Persönlichkeit, die das öffentliche, kulturelle und gesellschaftliche Leben über Jahrzehnte hinweg entscheidend mitgeprägt hat – engagiert, zugewandt und immer nah bei den Menschen.
Gerd Hardenberg war weit mehr als ein Beobachter des Geschehens. Er war Teil davon. Selbst aus dem Krankenbett heraus plante er noch journalistische Arbeit – Ausdruck seiner tiefen Verbundenheit mit dem Bezirk und seiner Verantwortung gegenüber den Menschen vor Ort.
Beruflicher Weg und publizistisches Wirken
Nach seiner Ausbildung als Industriekaufmann und graphischer Fachkaufmann sowie dem Studium an der Werbefachschule Hannover war Gerd Hardenberg seit 1971 selbständiger Unternehmer im Bereich Verlag, Druck und Werbeberatung. Ab dem Jahr 2000 wirkte er zudem als Landesgeschäftsführer des Bundes der Selbständigen sowie des Deutschen Gewerbeverbandes.
Über viele Jahre hinweg prägte er mit seinen Publikationen die lokale Medienlandschaft in Wandsbek. Seine journalistische Arbeit war stets von Respekt, Genauigkeit und einem ehrlichen Interesse an den Menschen gekennzeichnet. Er gab Vereinen, Initiativen, Kulturschaffenden und Ehrenamtlichen im gesamten Bezirk eine Stimme – verlässlich, kontinuierlich und mit großem persönlichem Einsatz.
Politisches Engagement mit Haltung
Auch politisch übernahm Gerd Hardenberg Verantwortung. Er war Mitglied kommunaler Gremien, Bezirksabgeordneter und Abgeordneter der Hamburgischen Bürgerschaft. Auch wirkte er als Deputierter der Kulturbehörde.
Dabei ging es ihm nie um Funktionen oder öffentliche Aufmerksamkeit. Ihm ging es um Inhalte, um Sachfragen und um den Dialog. Diese Haltung machte ihn zu einem geschätzten Gesprächspartner – parteiübergreifend und weit über formale Strukturen hinaus.
Kulturfreund im ganzen Bezirk Wandsbek
Besonders eng verbunden war Gerd Hardenberg der Kultur. Sein Engagement reichte weit über einzelne Stadtteile hinaus und war im gesamten Bezirk Wandsbek bekannt und geschätzt. Ob Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Stadtteilfeste oder Vereinsjubiläen – Gerd Hardenberg war gefühlt auf jeder Kulturveranstaltung präsent.
Er unterstützte Kulturschaffende, begleitete Initiativen journalistisch und persönlich und war überzeugt davon, dass Kultur der Kitt einer lebendigen Stadtgesellschaft ist. Seine Präsenz war dabei nie aufdringlich, sondern selbstverständlich: zuhören, sichtbar machen, vernetzen. Für viele Kulturschaffende war er erster Ansprechpartner, kritischer Begleiter und verlässlicher Unterstützer zugleich.
Mensch und Netzwerker
Gerd Hardenberg begegnete Menschen mit Respekt und echter Neugier. Er hörte zu, stellte Fragen und nahm Anliegen ernst. Viele fühlten sich durch ihn gesehen – nicht, weil er berichtete, sondern weil er Anteil nahm. Seine Arbeit war geprägt von Haltung, Integrität und Verlässlichkeit.
Persönliche Worte
Ich persönlich habe Gerd Hardenberg als einen warmherzigen, interessierten und aufrichtigen Menschen kennengelernt. Seine Menschlichkeit, sein ehrliches Interesse an den Themen im Bezirk und seine stetige Präsenz werden mir in besonderer Erinnerung bleiben. Gerd Hardenberg war da – verlässlich, verbindlich und menschlich.
Der Bezirk Wandsbek verliert mit Gerd Hardenberg eine prägende Persönlichkeit des öffentlichen Lebens. Sein Wirken für Journalismus, Kultur und Gemeinschaft wird fehlen – seine Haltung bleibt Vorbild.
Unsere Gedanken sind bei seiner Lebensgefährtin, seinen Kindern und seiner Familie. 🕯️
Der CDU-Kreisverband Wandsbek wird Gerd Hardenberg ein ehrendes Andenken bewahren.
Gerd Hardenberg – unvergessen im Bezirk Wandsbek.
Dennis Thering
Kreisvorsitzender
CDU-Kreisverband Wandsbek




