Am 15. März 2026 fand im Brakula in Bramfeld eine Trauerfeier für Gerd Hardenberg statt. Auf Wunsch der Familie und der engsten Wegbegleiter wurde die Veranstaltung bewusst in einem kleinen und persönlichen Rahmen gehalten. Viele sind sich jedoch sicher: Hätte man öffentlich eingeladen, wäre der Raum wohl bis auf den letzten Platz gefüllt gewesen. Zu viele Menschen im Stadtteil und darüber hinaus haben Gerd Hardenberg viel zu verdanken.
Während der Trauerfeier wurde immer wieder über die vielen Jahre mit ihm gesprochen – über sein Engagement, seine Energie und seine besondere Art, Menschen zusammenzubringen. Viele erinnerten sich daran, wie nahbar Gerd war. Er stellte nie die Frage, was er für sein Engagement zurückbekommt. Für ihn stand stets die Sache im Mittelpunkt. Wenn es um den Stadtteil, um Vereine, Kultur oder Menschen ging, war er einfach da – zuverlässig, interessiert und mit ganzem Herzen.
Gerd Hardenberg hat über Jahrzehnte das Leben in Bramfeld und Wandsbek geprägt. Ob als Journalist, Netzwerker, Unterstützer von Vereinen oder als politisch engagierter Mensch – er war immer mittendrin im Stadtteilgeschehen. Viele Initiativen, Veranstaltungen und Projekte wurden durch seine Unterstützung sichtbarer und erfolgreicher.
Trotz eines sehr vollen Terminkalenders nahmen auch zahlreiche politische Wegbegleiter an der Trauerfeier teil. Unter den Gästen waren unter anderem der Landes- und Fraktionsvorsitzende der CDU Hamburg Dennis Thering, der Bundestagsabgeordnete Henri Schmidt, der früher in Hamburg mit Gerd gewirkt hatte, die stellvertretende Landesvorsitzende und Vorsitzende der CDU-Bezirksfraktion Wandsbek Natalie Hochheim, die Bezirksabgeordnete Yildiz Mirmigakis-Uyur, Jens Wagner, Benjamin Welling, der MIT-Vorsitzende von Wandsbek Florian Drebbern, der ehemalige Bundestagsabgeordnete Jürgen Klimke sowie die zugewählten Bürger Nicolai Timpner und Mathias Rahn. Für das Kulturschloss Wandsbek waren Carmsen Hansch und Rainer Schünemann anwesend.
Allein die Anwesenheit dieser Persönlichkeiten zeigt die große Wertschätzung, die Gerd Hardenberg genoss. Doch noch wichtiger als politische Ämter oder Funktionen war für viele das persönliche Andenken: ein Mensch, der zuhörte, unterstützte und den Stadtteil mit ehrlichem Interesse begleitete.
Mit Gerd Hardenberg verlieren wir einen Menschen, der über viele Jahre hinweg eine verbindende Rolle im Stadtteil gespielt hat. Sein Engagement, seine Herzlichkeit und seine Leidenschaft für die Gemeinschaft werden vielen Menschen in Erinnerung bleiben.
Autor: Sandro Kappe


Der Landes- und Kreisvorsitzende Dennis Thering im Austausch mit dem Organisator. Rafael Guzman Hinojosa











