Die Bundestagsabgeordnete Franziska Hoppermann, Dr. Natalie Hochheim und Silke Bertram aus der CDU-Bezirksfraktion Wandsbek durften gemeinsam einen ganz besonderen Ort besuchen: die Werkstatt des Goldschmieds Michel Jens Gödeke, der nicht nur mit Edelmetallen arbeitet, sondern mit Leidenschaft, Präzision und viel persönlichem Einsatz.
Als Wandsbeker Bezirkshandwerksmeister kennt er die Sorgen und Hoffnungen des Handwerks wie kaum ein anderer. Zwischen Werkbank und Präzisionswerkzeugen wurde schnell klar, dass es hier um mehr geht als um schöne Schmuckstücke. Wie lassen sich Ausbildung, Familie und wirtschaftliche Realität miteinander vereinbaren?
Eindringlich berichtet Gödeke von seiner Auszubildenden, die er in Teilzeit beschäftigt – ein Modell mit Zukunft, aber auch mit vielen Hürden. Er sprach über die angespannte Situation an den Berufsschulen und über die ganz reale Frage: Wie kann man mit Handwerk heute eigentlich noch seinen Lebensunterhalt bestreiten?
Auch Themen wie Bonpflicht, Azubi-Wohnen und der dringend notwendige Bürokratieabbau in der Verwaltung kamen zur Sprache. Wie viel Zeit bleibt für das eigentliche Handwerk, wenn Formulare und Auflagen immer mehr Raum einnehmen? Ein Besuch, der nachwirkt und der deutlich macht, wie wichtig es ist, dem Handwerk zuzuhören und ihm endlich den Stellenwert zu geben, den es verdient.




