Bereits seit geraumer Zeit waren auf der Nordseite des Hummelsbütteler Müllbergs Bauarbeiten zu beobachten. Da von Seiten der Stadt keinerlei Informationen bereitgestellt wurden, haben die CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Bereuter, Kappe und Thering in den vergangenen zwölf Monaten insgesamt vier Senatsanfragen eingereicht. Aus den Antworten geht hervor, dass die Maßnahmen der Herstellung eines Parkplatzes sowie eines anschließenden Wanderwegs dienen.
„Völlig überraschend hat sich nun herausgestellt, dass die Stadt bereits seit 2022 über detaillierte Planungen verfügt“, erklärt Wolfgang Kühl, regionalpolitischer Sprecher der CDU-Bezirksfraktion für das Alstertal. „Diese Pläne sind bislang nicht öffentlich vorgestellt worden. Den Bürgerinnen und Bürgern wurde damit jede Möglichkeit genommen, eigene Wünsche und Anregungen zur Neugestaltung einzubringen.“
Inzwischen ist ein breiter Wanderweg von den Parkplätzen bis zur Bergspitze angelegt worden. Sitzbänke oder Papierkörbe sind nach derzeitigem Stand jedoch nicht vorgesehen. Kühl kritisiert zudem, dass die offizielle Zuwegung von der Norderstedter bzw. Poppenbütteler Straße ausschließlich für Autos und Radfahrer geplant ist:
„Fußgänger sind nur dann mitgedacht, wenn sie mit dem Auto anreisen – das ist ein Unding.“
Darüber hinaus komme es an dem neuen Wanderweg bereits jetzt wiederholt zu Erosionsschäden, da ausreichende Regenwasserableitungen fehlen.
Das Bezirksamt Wandsbek hat inzwischen zugesagt, den Regionalausschuss Alstertal im ersten Quartal umfassend zu informieren. „Wir als CDU werden dann auch nachfragen, warum die ursprünglich für den Sommer 2025 vorgesehene Freigabe für die Öffentlichkeit bislang nicht erfolgt ist“, so Kühl weiter, „und weshalb kein sicherer Fußweg vom nördlichen Ende des Kiwittredder zum neuen Wanderweg geschaffen wird.“




