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CDU Rahlstedt – Besuch des Tiefbunkers Steintorwall

4. November 2025

Am 4. November 2025 besuchten Mitglieder des Ortsverbands unter der Leitung des Ortsvorsitzenden Karl-Heinz Warnholz gemeinsam mit dem Rahlstedter Bürgerschaftsabgeordneten Markus Kranig und dem Wandsbeker Bürgerschaftsabgeordneten Ralf Niedmers die auf der Westseite des Hamburger Hauptbahnhofs gelegene Tiefbunkeranlage Steintorwall.

Ein Blick in die Geschichte

Die dreigeschossige unterirdische Anlage wurde in den Jahren 1941 bis 1943 als Luftschutzbunker für die Zivilbevölkerung errichtet und bot damals Platz für bis zu 2.460 Menschen. Heute wird sie vom Verein Hamburger Unterwelten e. V. erhalten und als begehbares Mahnmal zugänglich gemacht.

Kalter Krieg und Nachrüstung

Ab dem Jahr 1964 wurde der Bunker vor dem Hintergrund der angespannten weltpolitischen Lage instand gesetzt und Ende 1969 an den Hamburger Senat übergeben. Eingebaut wurden moderne Drucktüren, Lüftungs- und Filtersysteme sowie Notstromanlagen. Die Kapazität wurde dabei auf 2.702 Schutzplätze festgelegt. Ein sogenanntes neutrales Zählwerk hätte im Ernstfall die Zahl der Eintretenden erfasst und die Drucktüren automatisch geschlossen. Diese technisch nüchterne Maßnahme hätte im Ernstfall jedoch auch bedeuten können, dass Familien auseinandergerissen oder Kinder von ihren Eltern getrennt worden wären.

Eindrücke aus der Führung

Die ehrenamtlichen Führer des Vereins Hamburger Unterwelten vermittelten eine authentische Darstellung der damaligen Zeit, der technischen Ausstattung und der historischen Nutzung. Aus heutiger Sicht wurde deutlich, dass ein nachhaltiges Überleben bei einem nuklearen Fallout in solchen Anlagen kaum realistisch gewesen wäre. Eine Studie einer renommierten deutschen Universität kommt zudem zu dem Ergebnis, dass sich keine der rund 500 untersuchten Bunkeranlagen in Deutschland in einem Zustand befindet, der eine erneute Inbetriebnahme rechtfertigen würde.

Auf Nachfrage eines Besuchers wurde deutlich, dass Hamburg derzeit über keine öffentlichen Schutzräume für die Zivilbevölkerung verfügt, die bei modernen Bedrohungslagen Schutz bieten könnten. Dies wirft Fragen zur zivilen Vorsorge und zur Rolle des territorialen Heimatschutzes auf, die Bund und Land derzeit neu bewerten.

Fazit und Ausblick

Der Besuch war sehr informativ und regte zu einer lebhaften Diskussion weit über die 3,75 Meter starken Betonwände hinaus an. Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass es mehr Aufklärung durch die zuständigen Behörden braucht. Wünschenswert wäre vor allem eine politisch herbeigeführte Entspannung zwischen den beteiligten Staaten, um die aktuellen sicherheitspolitischen Risiken zu verringern.

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