Am 17. Juli dieses Jahres machte sich der CDU-Ortsverband mit über 80 Mitgliedern und Gästen in zwei Reisebussen auf den Weg in die nördlichste Stadt Deutschlands nach Flensburg. Das große Interesse an der „Schönen des Nordens“ freute die Organisatoren dieser Tagesfahrt ganz besonders.
Bereits während der Anreise vermittelte die Weite Schleswig-Holsteins einen eindrucksvollen Eindruck. Bei rund drei Millionen Einwohnern auf knapp 16.000 Quadratkilometern wird die Großzügigkeit dieses Bundeslandes förmlich spürbar. Vielleicht ist es kein Zufall, dass den Norddeutschen nachgesagt wird, sie seien die glücklichsten Menschen Deutschlands.
Flensburg überzeugte die Besucherinnen und Besucher auf Anhieb mit seinem nordischen Charme und seinem deutlich spürbaren skandinavischen Einfluss. Dieser zeigt sich im Baustil und in der Architektur ebenso wie in den kulinarischen Angeboten und im nordischen Gespür für Mode und Accessoires. Zahlreiche Cafés und Restaurants luden zum Verweilen ein und machten den Aufenthalt besonders angenehm.
Beim Bummel durch die Altstadt ging es vorbei an liebevoll restaurierten Kaufmannshäusern und durch viele Hinterhöfe, in denen sich kleine architektonische Besonderheiten und grüne Oasen verbergen. Vier gebuchte Stadtführer vermittelten der Reisegruppe anschaulich und kurzweilig Wissenswertes zur Geschichte Flensburgs. Viele erfuhren dabei erstmals, dass die Stadt weit über ihre Grenzen hinaus für ihre lange Tradition im Rumhandel bekannt ist – und nicht nur für die bei Autofahrern gefürchtete Behörde, in der Verkehrsverstöße registriert werden.
Der Rumhandel hingegen prägte über Jahrhunderte das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben der Stadt. Der in die Flensburger Förde eingebettete Hafen war und ist eine der Grundlagen für den erworbenen Wohlstand Flensburgs und ein bedeutendes Tor für den internationalen Handel.
Die Mitglieder der Reisegruppe zeigten sich beeindruckt vom besonderen Flair der Stadt und dankbar für den sonnigen Begleiter des Tages. Auf der Rückfahrt nach Hamburg stellte sich das Wetter dann noch einmal von seiner stürmischen Seite: Heftiger Regen prasselte so laut auf die Busdächer, dass zeitweise kaum ein gesprochenes Wort zu verstehen war. Die Sicherheit der Fahrt blieb davon selbstverständlich unberührt.
Am Abend endete eine erlebnisreiche, abwechslungsreiche und rundum gelungene Tagestour schließlich wieder in Rahlstedt – zur Freude aller Beteiligten bei trockenem Fuß.




